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Wonach bewertet wird

Das Raster, gegen das Kai prüft

Der Auftritt sagt an mehreren Stellen, dass jede Übung gegen ein hinterlegtes Raster geprüft wird. Das kann man behaupten — oder zeigen. Unten steht eines dieser Raster wörtlich so, wie es in der Datenbank liegt. Nichts daran ist für diese Seite geglättet.

Warum wir das offenlegen

Offene Kriterien lassen sich prüfen und kritisieren. Genau deshalb sind sie etwas wert: Sie machen aus einer Bewertung, der man vertrauen muss, eine, die man nachrechnen kann. Wer wissen will, ob eine Rückmeldung fair war, kann hier nachlesen, woran sie sich bemessen hat.

Aus welcher Übung das stammt

Agiles Projektmanagement meistern · Kapitel 4.4

Übung: Rollen und Verantwortlichkeiten im Team definieren

Das Raster im Wortlaut

Kai bekommt genau diesen Text — zusammen mit deiner Abgabe. Was hier nicht steht, wird auch nicht geprüft.

SZENARIO: Der Teilnehmer leitet ein agiles Projekt „Einführung eines digitalen Onboarding-Prozesses“ mit fünf Personen (HR, IT, Kommunikation, Projektmanagement, externe Beratung). Gearbeitet wird in Excel/Google Sheets.

AUFGABE 1 — Teamübersicht: Tabelle Person | Hintergrund | Agile Rolle mit den fünf vorgegebenen Zuweisungen (Anna M./HR = Product Owner, Ben K./IT = Entwicklungsteam, Clara S./Kommunikation = Entwicklungsteam, David R./PM = Scrum Master, Eva T./extern = Entwicklungsteam) PLUS Spalte „Notizen“ mit Begründung je Person (1–2 Sätze). Die Zuweisungen sind vorgegeben — die Eigenleistung ist die Begründung.

AUFGABE 2 — RACI-Matrix: Die drei vorgegebenen Aufgaben (Anforderungen definieren, Technische Infrastruktur aufsetzen, Kommunikationsstrategie entwickeln, RACI-Werte vorgegeben) PLUS GENAU ZWEI eigene Aufgaben aus dem Berufsalltag des Teilnehmers, selbst mit R/A/C/I befüllt.

AUFGABE 3 — Backlog-Liste: Die drei Aufgaben aus Aufgabe 2 mit Titel, verantwortlicher Person (R aus der RACI-Matrix), Priorität (Hoch/Mittel/Niedrig), Status „Backlog“. Es gibt keine Vorgabe zur Prioritätsverteilung — solche Details nicht erfinden.

PRÜFKRITERIEN:
1. Vollständigkeit: 5 Begründungen, 2 eigene RACI-Aufgaben, 3 Backlog-Einträge mit allen vier Feldern — bei weniger nachfordern, nicht freigeben.
2. R-A-Trennung in den eigenen Aufgaben: je Aufgabe genau ein A; R und A nicht unreflektiert dieselbe Person; keine Person überall R.
3. Begründungen tragen: Bezug auf Hintergrund/Profil der Person erwartet; „passt gut“ reicht nicht.
4. Konsistenz: Die R-Person im Backlog stimmt mit der RACI-Matrix überein; die Priorisierung folgt einer erkennbaren Logik.

TYPISCHE SCHWÄCHEN (gezielt prüfen): mehrere A je Aufgabe, R = A überall, Begründungen ohne Personenbezug, Backlog-Verantwortliche weichen von der RACI ab, alles Priorität „Hoch“.

Und die übrigen Übungen?

Jede Übung mit Abgabe hat ein eigenes Raster, in allen Kursen und in beiden Sprachen. Sie sind unterschiedlich lang, folgen aber demselben Aufbau: die Aufgabe, die Prüfkriterien, und die typischen Schwächen, auf die Kai gezielt achtet.

Eine vollständige Lektion lesen

Eine Leseeinheit aus dem Kurs steht offen — ohne Konto, ohne Adresse.

Wonach Kai Übungen bewertet — das Raster im Wortlaut — Agile Forge