Was Scrum ist, steht in zehn Minuten im Netz. Schwierig ist die Stelle davor: Welches Vorgehen trägt in diesem Vorhaben, mit diesen Beteiligten, unter diesen Vorgaben, und wie begründet man die Wahl gegenüber jemandem, der etwas anderes erwartet.
Deshalb sind diese Kurse keine Videosammlung. Kai, der KI-Lernassistent, bewertet jede Abgabe gegen ein Raster, das vorher feststeht, und lehnt sie ab, wenn sie zu dünn ist, auch dann, wenn man auf Freigabe drängt.
Was unterscheidet das von einem Videokurs?+–
Die Rückmeldung. In einem Videokurs hakt man Lektionen ab; hier werden die Übungen geprüft. Kai, der KI-Lernassistent, bewertet jede Abgabe gegen ein hinterlegtes Bewertungsraster, benennt konkret, was fehlt, und lehnt sie ab, wenn sie zu dünn ist. Dazu kommt das Gesprächstraining: Kai spielt Rollen mit eigenen Interessen — den Sponsor, der Termin und Umfang gleichzeitig festschreiben will, oder den Betriebsrat, der bremst —, und die Auswertung danach sagt, woran das Gespräch gekippt ist. Und wo eine Frage bleibt, die Kai nicht beantwortet, steht die Kurs-Community: Dort antworte ich in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Was habe ich am Ende in der Hand?+–
Projektunterlagen, die du behältst und als Vorlage weiterverwenden kannst — je nach Kurs eine Rollen- und Verantwortungsmatrix, ein priorisiertes Backlog, eine Wertstrom-Karte oder eine ROI-Rechnung. Wo es sich anbietet, erarbeitest du sie an deinem eigenen Vorhaben; sonst am durchgehenden Fallprojekt des Kurses. Nach vollständigem Abschluss und einer Gesamtbewertung des Kurses (1 bis 5 Sterne) stellt die Plattform zusätzlich eine personalisierte Teilnahmebescheinigung als PDF aus.
Bereitet mich das auf die AgilePM®-Prüfung vor?+–
Nur zum Teil. In „Agile Projekte aufsetzen“ ist AgilePM eines von vier Frameworks; Rollen, Phasen, MoSCoW und Timeboxing werden ausführlich behandelt, der Prüfungssyllabus ist nicht der Maßstab des Kurses. Ein akkreditiertes Training ist er nicht — die Prüfung buchst du separat bei einem akkreditierten Anbieter. Wenn es dir ausschließlich um den Prüfungsnachweis geht, buchst du besser direkt dort.
Für wen ist das nichts?+–
Für drei Fälle. Wer nur ein Zertifikat für die Personalakte braucht, ist bei einem akkreditierten Prüfungsanbieter besser aufgehoben. Wer feste Termine, eine Gruppe und eine Ansprechperson im Raum braucht, ist mit einer Inhouse-Schulung besser bedient als mit einer Online-Ausbildung im eigenen Tempo. Und wer eine reine Methodenübersicht sucht, findet die kostenlos — der Aufwand hier lohnt sich erst, wenn die Übungen tatsächlich bearbeitet werden.
Wie viel Zeit muss ich einplanen?+–
Eine Stundenzahl wäre geraten: Das Tempo bestimmst du selbst, und eine geprüfte Übung dauert so lange, wie die Abgabe braucht. Belegbar ist der Umfang, und der steht oben an jedem Kurs — Module und Lektionen, gezählt, nicht geschätzt. Der Zugang ist zeitlich unbegrenzt, inklusive späterer Aktualisierungen; es gibt keine Laufzeit und kein Abonnement.
Bekomme ich eine Rechnung mit Umsatzsteuer?+–
Nein. Ich bin Kleinunternehmer nach § 19 UStG und weise keine Umsatzsteuer aus. Die genannten Preise sind Endpreise — für Privatpersonen ändert sich dadurch nichts. Firmenkunden erhalten eine ordentliche Rechnung, können daraus aber keine Vorsteuer ziehen. Das gilt auch für Bestellungen aus anderen EU-Staaten.
Was, wenn der Kurs nicht passt?+–
Dann bekommst du dein Geld zurück. Vierzehn Tage ab Kauf, eine Nachricht an info@agile-forge.com genügt; schreib mir kurz, woran es lag — das ist keine Bedingung der Erstattung, es hilft mir nur, den Kurs besser zu machen (§ 4 C der AGB). Das ist eine freiwillige Zusage: Der Zugang wird direkt nach der Zahlung freigeschaltet, damit erlischt das gesetzliche Widerrufsrecht, und das bestätigst du beim Kauf ausdrücklich (§ 356 Abs. 5 BGB). Vorher hineinsehen kannst du trotzdem — zu jedem Kurs gibt es eine vollständige Vorschaulektion ohne Konto und ohne Zahlung.