Risiken finden, die noch niemand genannt hat
Wenn das Risikoregister nur die offensichtlichen Punkte enthält und du wissen willst, was fehlt.
Ressourcen
Prompts für wiederkehrende Aufgaben, Anweisungen für eigene Agenten und Arbeitsvorlagen als PDF. Alles kostenlos.
In der Reihenfolge eines Vorhabens
Als PDF öffnen und speichern, ohne Konto und ohne E-Mail-Adresse.
Es gibt keinen Tarif und keine Zahlungsdaten. Das Konto ist der Ort, an dem die Sammlung liegt: Sie wächst mit der Zeit, und deine Ergebnisse aus den Rechnern bleiben erhalten, sodass du in drei Monaten vergleichen kannst.
Du arbeitest ohnehin in Claude? Flow Efficiency und Business Case gibt es auch als Plugin im Claude Directory: zwei Skills, die mit deinen Zahlen rechnen und die Formel zeigen. Das Plugin ist kostenlos, du brauchst einen Claude-Zugang. Plugin in Claude ansehen →
Vor dem Start: Auftrag und Vorgehen klären, Risiken und Beteiligte prüfen, den Business Case belastbar machen.
Wenn das Risikoregister nur die offensichtlichen Punkte enthält und du wissen willst, was fehlt.
Wenn die Matrix steht und du wissen willst, wen du falsch eingeschätzt hast.
Bevor eine Rechnung in ein Gremium geht — und jemand anderes die Lücke findet.
Für den Projekt-Kickoff: Auftrag, Ergebnis und Arbeitsweise auf einer Seite — bevor die erste Aufgabe verteilt wird.
Welche Art von Problem liegt vor, und welches Vorgehen passt dazu? Die vier Bereiche mit den typischen Fehlgriffen je Bereich.
Vor und in einem Workshop: Rahmen und Agenda festlegen, die Sammlung ordnen, Entscheidungen mitschreiben.
Aus dem Kartenhaufen eines Brainstormings werden benannte Cluster, je Cluster eine Entscheidungsfrage in Einwandform und eine Liste dessen, was noch niemand gesagt hat.
Aus „macht mal einen Workshop“ werden ein Ziel in einem Satz, die Fragen, die vorher mit dem Auftraggeber zu klären sind, und ein Ablauf mit Zeitblöcken für die Dauer, die du tatsächlich hast.
Aus Fotos der Wände und Abschriften nach jedem Block werden vier fortgeführte Listen: Entscheidungen mit Einwand und Auflösung, Parking Lot, offene Fragen und Maßnahmen mit Name und Datum — und am Blockende eine Zusammenfassung, die jemand gegenlesen kann. Für das Mitschreiben während des Termins; wer erst danach in einem Durchgang auswertet, nimmt den Prompt „Von der Wand zur Maßnahmenliste“.
Aus einer Diskussion, die sich dreht, wird eine Zeile: Vorschlag, Einwand, was sich ändern müsste, Entscheidung, Datum. Ein Blatt je Vorschlag, mit dem Feld, wer sich nicht geäußert hat.
Aus einem Auftrag „macht mal einen Workshop“ wird eine Seite: was unantastbar ist, wer was entscheidet (Delegationsstufe je Thema), was Ziel des Termins ist, was ausdrücklich nicht, und wer im Raum fehlt.
Während das Vorhaben läuft: ein Statusbericht, den der Lenkungsausschuss liest, und eine Eskalation, die zu einer Entscheidung führt.
Wenn aus Terminen, Risiken und offenen Punkten ein Bericht werden soll, den ein Gremium in fünf Minuten liest.
Wenn eine Entscheidung eine Ebene höher muss und die Frage ist, wie man sie stellt, ohne als überfordert dazustehen.
Wenn der Statusbericht jede Woche dieselbe Form hat und trotzdem jedes Mal bei null anfängt.
Rund ums Go-live: prüfen, ob der Betrieb übernehmen kann, die Anlaufphase mitschreiben und ihr Ende an Kriterien festmachen.
Wenn das Go-live näher rückt und niemand sicher sagen kann, ob der Betrieb das Ergebnis übernehmen kann — damit die Lücken nicht erst bei der Betriebsabnahme auffallen.
Wenn die Anlaufphase nach dem Go-live im Projektplan steht und noch niemand gesagt hat, woran ihr Ende zu erkennen ist.
Für die Anlaufphase zwischen Go-live und Projektende: Aus Störungstickets, Protokollen und Notizen werden vier fortlaufende Listen — Störungen mit der Angabe, wer sie gelöst hat, Rückfragen beim Projektteam, bekannte Fehler mit Umgehungslösung und der Stand der Ausstiegskriterien. Dazu jede Woche eine Übersicht, die der Betrieb gegen das Ticketsystem prüfen kann.
Vor der Betriebsabnahme oder am Ende der Anlaufphase: die vier Merkmale als Prüfbogen — Störungsweg, Änderungsweg, Betriebskennzahlen, Wissen — mit Ausstiegskriterien, Rückfallweg und der Entscheidung, ob das Projekt enden kann.
Nach einem Sprint, einem Workshop oder am Projektende: Retrospektiven und Lessons Learned, aus denen Maßnahmen mit Verantwortlichem und Datum werden.
Wenn die letzten Retros viele Zettel und wenig Veränderung erzeugt haben.
Am Projektende — wenn der Bericht sonst im Ablageordner verschwindet.
Aus Fotos und Abschriften nach dem Termin werden Maßnahmen mit Verantwortlichem und Datum, davon getrennt das, was nur geparkt wurde, und eine dritte Liste für das, was weder das eine noch das andere ist. Für die Auswertung nach dem Termin, in einem Durchgang — wer schon während des Termins mitschreiben lassen will, nimmt den Agenten „Workshop-Gedächtnis“.